Israel anders kennen lernen

Am Freitag, 31. Oktober 2014 nahmen die Schüler/innen der 4AK und 5AK im Rahmen des Geschichts- bzw. IWK Unterrichts an einem Projekttag zum Thema „Israel“ teil. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Universität Wien statt.

Nach den Eröffnungsreden von Vizerektor Heinz Faßmann und Botschafter Zvi Heifetz berichteten zwei israelische Studentinnen über den Alltag von Jugendlichen in Israel, von ihrer Freizeit, ihren Träumen und ihrer Musik. Avital Vink ist 23 Jahre alt und lebt seit zwei Jahren in Wien. Ihre Hobbys sind Reisen, Yoga und Lesen. Inbar Fruchsad studiert gemeinsam mit Frau Vink an der Lauder Business School. Als Mitglied der jüdischen Österreichischen Hochschüler/innen organisiert sie zahlreiche kulturelle Events für Student/innen.

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Anschließend hatten die Schüler/innen die Wahl zwischen vier verschiedenen Workshops:

a) Aspekte jüdischer Religion: in diesem Seminar wurden die Grundprinzipien der jüdischen Religion, Riten, Feste und Sitten anschaulich dargestellt. Die Teilnehmer/innen erfuhren von Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg zum Beispiel, was „Koscher kochen“ bedeutet und warum man am Schabbat nicht Autofahren darf.

b) „Von der Orange zur High-Tech-Industrie“:  Dr. Joshua Shermann, Privatdozent am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Uni Wien, beschrieb den Strukturwandel. Als Israel gegründet wurde, war das Land dünn besiedelt, wurde hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt und war unter anderem für seine saftigen Jaffa-Orangen berühmt. Seit damals hat sich die israelische Wirtschaft stark gewandelt und hat eine äußerst erfolgreiche Hightech-Industrie entwickelt.

c) Kultur in Israel: Israel ist geprägt von seinen Einwanderern, die aus allen Herren Ländern eingewandert sind. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der bunten und sehr kreativen Kulturszene des Landes wider. In diesem Seminar erfuhren die Teilnehmer viel über israelische Kunst, Film, Literatur und Musik.

d) Österreicher in Israel: in diesem Seminar hatten wir die Gelegenheit mit Jugendlichen zu sprechen, die längere Zeit in Israel gelebt haben. Jakob Schleicher, ein Gedenkdiener im Yad Vashem in Jerusalem,  und Asha Petermichl, Tochter eines österreichischen Diplomaten, erzählten von ihren sehr persönlichen Erlebnissen und Eindrücken.

Nach einer Mittagspause referierten Mag. Michael Rendi und Mag. Hans Almoslechner über die diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Israel.

Mit einer Podiumsdiskussion über das Bild Israels in den Medien endete diese Veranstaltung.