Risse im Beton – von Umut Dag

Am 25. November 2013 besuchten die 2AS und 2BS im Rahmen von „Schule macht Kino“ die Filmvorstellung „Risse im Beton“ im Apollokino.
Der Film des kurdischen Regisseurs und Haneke-Schülers Umut Dag zeigt eine Vater-Sohn -Beziehung im Milieu von Schulden, Drogen, Glücksspiel, Gefängnis und Liebe. Angesiedelt ist der Film in Wien.
Der Hauptdarsteller Ertan (Murathan Muslu) kommt nach 10 Jahren Haft wegen Totschlag und Drogenbesitz aus dem Gefängnis und will nun raus aus dem Sumpf und ein besseres Leben führen.
Sein Sohn Mikail (Alechan Tagaev), der seinen Vater nicht kennt, ist bereits auf dem gleichen Weg. Drogenverkauf soll den Unterhalt seiner Familie sichern. Doch die Story geht nicht wirklich gut aus.

Umut Dag gibt in dem Sozialdrama einen Einblick in die kriminelle Welt Wiener Jugendlicher mit Migrationshintergrund und zeigt, wie schwer es für diese Jugendlichen ist, diesem Milieu zu entkommen. Die Hoffnung ist wohl ihre größte Antriebsfeder.
Die anschließende einstündige Diskussion mit dem Regisseur und den beiden Hauptdarstellern zeigte das Interesse der Schülerinnen und ließ uns auch einen Einblick in die Produktion eines österreichischen Films nehmen. Der Film kam bei unseren SchülerInnen gut an.

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Schüler mit Regisseur und Hauptdarsteller.

Mag. Monika Gragl