Ein besonderes Frühstück

Politische Bildung und Zeitgeschichte

Am Anfang des Schuljahres haben wir in Geschichte Präsentationen gehalten. Jeder hat über sein eigenes Land gesprochen, über sich selbst, die Kultur und die momentane politische Situation des Landes. Das war eine sehr gute Idee unserer Professorin, Mag. Ursula Decreuse-Schober, denn dadurch bekamen wir die Chance, unsere Mitschüler und ihre Länder besser kennen zu lernen.

Die Präsentationen waren sehr lustig. Es gab aber auch Präsentationen, bei denen wir alle Gänsehaut oder Tränen bekamen. Schon am Anfang haben wir alle, dank unserer Lehrerin, gemerkt, dass wir eine Super-Klasse sind und zusammenhalten werden, denn jede/r Schüler/in hat mit den anderen Schülern mit gefühlt.
Als wir mit den Vorträgen fertig waren, haben wir zusammen „gefrühstückt“. Es war kein normales Frühstücken, in einem Lokal oder im Schulbuffet. Es war ein besonderes! Jeder hat von seiner eigenen Kultur Speisen oder ein Getränk mitgebracht. Wir haben also nicht nur die Geschichte und die Kultur der Länder kennengelernt, sondern auch die besonderen und lecker schmeckenden Spezialitäten. Wir schoben alle Tische zusammen und stellten das Essen in die Mitte. Wir setzten uns zu den Tischen und genossen das Essen.

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Nach einiger Zeit hatte unsere Lehrerin wieder eine Idee, ein neues Projekt. Wir bildeten Gruppen zu 4 oder höchstens 5 Schüler. Eine oder einer aus der Gruppe wurde als Bürgermeister gewählt, die anderen waren Gemeinderäte. Jede „Gemeinde“ bekam Aufträge. Was zum Beispiel ein Bürgermeister tun würde, wenn es in einer Schule nur mehr 8 Schüler gibt. Oder was tun bei einem Fischsterben, einem Erdrutsch in der Gemeinde. Was vorbereiten zum Empfang eines Politikers wie Faymann oder Strache? Nach mehrstündigem Arbeiten und Hilfestellung durch unsere Lehrerin präsentierte jeder Bürgermeister mit seinen Gemeinderäten die zusammen erarbeiteten Lösungsvorschläge.

Das Projekt hat unsere Augen geöffnet und uns gezeigt, dass jeder Verpflichtungen hat. Viele Schüler haben sich auch gedacht, wenn ein Bürgermeister so vieles erledigen kann, wieso sollte dann ein Schüler nicht seinen Verpflichtungen nachkommen können. Zum Beispiel seine Hausübungen machen oder lernen für seine Test bzw. Schularbeiten.

   Im Namen des 1BS Temel Edanur