Langer Tag der Flucht

Anlässlich des langen Tags der Flucht organisierte Mag. Robert Schattner einen Lehrausgang in die Albertina. Die Albertina besitzt nicht nur eine der größten und wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt sondern präsentiert mit ihrer Schausammlung „Monet bis Picasso“ Meisterwerke der Klassischen Moderne. Am 30. September 2016 bekamen die Schüler/innen der 1IK die Gelegenheit dieses Museum, welches als größtes Habsburgisches Wohnpalais an der Südspitze der Hofburg auf einer der letzten Reste der Basteimauern Wiens thront, zu besuchen.

Die Albertina stellt in ihrer Schausammlung die spannendsten Kunstrichtungen der letzten 130 Jahre aus: vom französischen Impressionismus über den deutschen Expressionismus zur russischen Avantgarde bis in die Gegenwart. Die Schüler/innen konnten Monets „Seerosenteich“, Degas „Tänzerinnen“ und Renoirs „Mädchenbildnis“ ebenso bewundern wie Gemälde von Beckmann, Chagall, Picasso und Malewitsch. Durch die Führung wurde auf das Schicksal dieser Künstler aufmerksam gemacht. Viele wurden zu Lebzeiten angefeindet und als „entartete“ Kunst diffamiert – oft blieb ihnen nur die Flucht ins Ausland, um ihren Beruf als Künstler weiter ausleben zu können. Besonders hingewiesen wurde auf Picassos Friedenstaube als Symbol gegen Krieg und Gewalt. Im Anschluss an die Führung konnten die Schüler/innen im Atelier ihre künstlerische Ader ausleben.

langertagderflucht1 langertagderflucht2 langertagderflucht3 langertagderflucht4